Hier mein Beitrag vom Monatg, irgendwie war es gestern nicht moeglich ihn einzustellen.
Heute ist auch in Nairobi Montag und ich hatte nicht wirklich lust auf die Woche, keine Ahnung warum, gibt ja eben so Tage, die man nicht so unbedingt als die seinen bezeichnen wuerde. Montage bedeuten in Nairobi eben auch Wochenanfaenge, alltag, arbeiten. Und ich hatte heute morgen das Gefuehl und die Befuerchtung, dass der Alltag mich gefangen haette, ich mich nur auf meinen Wegen bewegen wuerde. Die WEge, die ich jeden Tag gehe, die Dinge, die ich hier jeden Tag mache, die Sachen, die erledigt werden muessen. MMhh, aber Nairobi ist dann doch irgendwie niemals Alltag, zumindest nicht fuer mich. Bin heute Nachmittag mit dem Matatu unterweghs gewesen und beim Blick aus dem Fenster merkt man wieder, dass man nicht in Europa ist, das dies alles fuer meine Augen und meine Wahrnehmung nicht normal ist. Hier gibt es so viel zu sehen und zu erleben. Und nur eine halbe Stunde Fahrt ist schon ein Abenteuer, macht bewusst, wieviel Elend es hier gibt und wieviel Betriebsamkeit hier herrscht. Es regnete den ganzen Tag und die Strassen, sind nicht wirklich fuer das WEtter gebaut. Ganz zu schweigen von den Autoreifen, deren Profil denen der Formel 1 Bolliden aehnelt, deren Bremsen allerdings nicht. Man fahert also durch Baeche und Pfuetzen, die BAechen aehneln und dabei wird ueberholt und gedraengelt, gehupt und geschoben. Wirklich heftig, was ein Tag regen hier aus bzw. anrichtet. Naja wie gesagt, niemals normal!