So nun geht es auf die letzten Tage, Stunden was auch immer zu. Ich habe ein wenig dessen wiedergefunden, was ich dachte hier total verloren zu haben. Mein Antrieb und meine Laune sind wieder zurueck und mich nervt die Stadt nicht merh so an, wie das Zwischenzeitlich der Fall war. Woran das liegt, ich glaube an innerer Einstellung, denn sauberer gerechter oder ruhiger ist Nairobi nihct geworden. Aber ich habe immer versucht hier Dinge auf mich zukommen zu lassen und ein bisschen versucht die Leine Lang zu lassen, um moeglichst offen zu sein. Ich habe immer versucht gerade heraus zu sein und dabei einige Prinzipien aber nicht aufzugeben, sie aber wenn noetig auf ihre Sinnhaftigkeit zu pruefen. Ein Beispiel dafuer ist der Umgang mit Bediensteten. Mir ist egal, was die Menschen hier gewohnt sind, ob sie irritiert sind, wenn man nach dem Schuheputzen „danke“ sagt oder „Bitte“ sagt, wenn man etwas moechte. Mir ist das wichtig und ich behalte das bei. Meine Freundlichkeit gebe ich hier nicht auf.
Ebenso gebe ich meine Ehrlichkeit nicht auf. Es gibt immer wieder Gelegenheiten bei denen ich verfuehrt bin den einfachen Weg zu gehen, bei denen ich Konflikte meiden koennte. Aber eigentlich bin ich gut damit gefahren meine Meinung zu sagen und den Menschen mitzuteilen, wenn mir wirklich etwas missviel oder ich enttaeuscht wurde.
Prinzipien sind wirklich nicht immer einfach, aber das hat jha auch niemand behauptet. Es ist eben nicht leicht korrekt und aufrichtig zu verhalten. Aber wenn ich den einfach den einfachen Weg haette gehen wollen, waere ich dann hier?
P.S.: Dieser Beitrag soll keine Selbstbeweihraeucherung sein, aber ich habe immer wiedergegeben, was mich beschaeftigt hat und das ist in meinen letzten Tagen sehr aktuell und staendig in meinem Bewusstsein.
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