Naitobi

afrikanisch Essen gehen

2 September, 2007 · Kommentar schreiben

gestern waren wir wriklich mal afrikanisch Essen. Beim Ethyopier. Wir haben eine Gemueseplatte und Erbsenmus bestellt. Ich war wirklich gespannt, weil mir alle erzaehlt haben, wie gut das Essen dort sein sollte. Es war wirklich gut, aber total anders. Ich habe sowas noch niemal zuvor gegessen. In der Mitte stand nun also eine ca. 70cm grosse Aluplatte, die mit einem riesen „Pfannkuchen“ aus Reismehl bedeckt war. Sieht irgendwie aus wie Wattepad. Auf diesem Pfannkuchen waren dann allerlei unterschiedliche Dips und Gemuesesachen verteilt. Man reisst dann also ein Stueck Wattepad ab und tunkt es in die Sachen oder greift damit irgendwelches Gemuese. Eine wirklich Sauerei, wenn man es, wie ich noch nie gemachgt hat. Hat aber wirklich gut geschmeckt. Der Pfannkuchen ist zwar nicht so sehr meins, weil wirklich sehr „luftig“ und ziemlich stark nach Limone schmeckend, aber die Dips und das Erbsmus, die Linsen und so waren wirklich lecker. Einziges Problem, aber dafuer kann weder der Koch noch irgendwer sonst irgendetwas ist, dass ich nix schwer verdauliches Essen kann. Das verbietet mir die Malariaprophylaxe. Ich habe also heute die Konsequenzen zu tragen. Aber nun gut, no risk no fun und trockenes Toastbrot mit Avocados hing mir gestern wirklich zum Hals raus.

Kategorien: Leben in Nairobi